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„Wie male ich einen Fluss mit Tönen?“ „Bestimmt hat sich Bedrich Smetana diese Frage gestellt, als er versuchte, die Moldau, einen großen Fluss in Prag, mit Musik darzustellen“, erklärte Frau Meisel der 6f.
Die Moldau ist ein Fluss, der erst durch eine kalte Quelle entspringt und mit einer warmen Quelle zu einem großen Fluss vereint wird, erklärte Frau Meisel weiter. Es war die letzte Stunde am Freitag und die halbe Klasse war schon im Wochenende, doch der Rest der Klasse konzentrierte sich, weil „Die Moldau“ unser Projekt für den Musik- und Sportunterricht werden sollte. Wir begannen damit, die verschiedenen Szenen zu hören und zu besprechen.
Nach zwei Wochen hatten wir alle Rollen verteilt und die Entwicklung der Tanzschritte und Bewegungen kam gut voran. Im Sportunterricht hatte dann jede Gruppe für die entsprechenden Szene, für die sie verantwortlich war, eine Stunde Zeit zum Üben. Nach einem Monat Proben in den kleinen Gruppen konnten wir mit den großen Proben beginnen. Nach weiteren Wochen war es so weit: In der Sporthalle sammelten sich die Zuschauer und die Aufführung begann. Nach den zwei Quellen, der Jagd, der Bauernhochzeit und dem Nymphentanz kam das Highlight der Aufführung, die Stromschnellen. Einige Jungen haben während einer Probe Brakedancefiguren gemacht, so ist Herr Rüdingloh auf die „Stein-Idee“ gekommen: Die Jungen haben Brakedancefiguren (Freezes) gemacht und sahen dabei aus wie Steine in einem Fluss, während die Kinder, die die Moldau spielten, um sie herum liefen. Danach kam die Endszene, in der die „Moldaukinder“ durch Prag marschierten und durch ein großes Tor die Stadt verließen. Dies war ein bedeutendes Projekt für die 6f.
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