| Einsatz für die Umwelt |
|
|
| Geschrieben von Carolina Kammann Inda | ||||||
| Dienstag, 1. Dezember 2009 | ||||||
|
In dem Gebiet, für das sie spenden, dem sogenannten Caprivi-Streifen, gibt es viele Konflikte zwischen Menschen, Elefanten und anderen Wildtieren, da die Äcker der Bewohner oft abgegrast und zerstört werden, was diese natürlich verhindern wollen. Übliche Methoden waren jedoch, Wilderer zu beauftragen, wodurch der Bestand an Elefanten deutlich zurückgegangen ist. WWF versucht, die Handelswege der Wilderer aufzudecken und sie vor Gericht zu bringen. Auf diesem Wege wurden schon mehrere Kriminelle gefasst.
Außerdem versucht WWF Vertrauen zu den Dörfern und Zusammenarbeit mit ihnen aufzubauen. Dies geschieht beispielsweise durch Vorstellung von anderen Methoden, die die Elefanten abhalten. Eine davon ist das Anbauen von Chilipflanzen um das Feld, was dazu führt, dass die Elefanten die Felder auf Grund des Geruchs meiden. Außerdem wurde die Stromversorgung in Dzanga Sangah, dem Gebiet, komplett auf Sonnenenergie umgestellt. Erfreulicherweise nimmt die Elefantenpopulation durch zahlreiche Geburten wieder zu, was für den Erfolg des Projektes spricht. In den letzten 20 Jahren gab es 900 Neugeborene, und im August wurde sogar ein Elefanten-Zwillingspärchen beobachtet, was sehr selten ist.
Auch in Zukunft wird das Umweltschutzprojekt sich für die Elefanten engagieren. Für die nächste Zeit ist eine Vorstellung des Projekts und Verkauf in den Pausen unserer Schule geplant. Damit bekommen auch wir Schüler die Gelegenheit, ein kleines bisschen für die Verbesserung unserer Welt zu tun.
Kommentar schreiben
|
||||||
| < zurück | weiter > |
|---|





